Umweltschule in Europa

Die Oberschule in Bohmte ist erneut Umweltschule in Europa

Marie Bludau (Kultusministerium), Alina Moor, Tobias Bergmann, Lehrer Uwe Rieck und Lukas Breul, Monika Ahlrichs und Melanie Krebs (Landesschulbehörde)
Marie Bludau (Kultusministerium), Alina Moor, Tobias Bergmann, Lehrer Uwe Rieck und Lukas Breul, Monika Ahlrichs und Melanie Krebs (Landesschulbehörde)
Gruppenbild aller Umweltschule-Preisträger in Cloppenburg
Gruppenbild aller Umweltschule-Preisträger in Cloppenburg

Die Oberschule Bohmte ist zum achten Mal in Folge für ihre Aktivitäten im Bereich Umweltbildung und Klimaschutz ausgezeichnet worden und darf auch in den kommenden zwei Jahren den Titel „Umweltschule in Europa“ tragen.   

Bereits vor den Herbstferien konnten Alina Moor, Tobias Bergmann, Uwe Rieck und Lukas Breul die Urkunde aus den Händen von Marie Bludau, Referentin im Niedersächsischen Kultusministerium für Bildung für nachhaltige Entwicklung, in Cloppenburg entgegennehmen. Mit ihr gratulierten die Landes- und Regionalkoordinatorinnen der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Monika Ahlrichs und Melanie Krebs. 

Mit zwei Handlungsschwerpunkten konnten die Verantwortlichen der Oberschule Bohmte in diesem Projektzeitraum überzeugen. Zum einen wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Kesseböhmer auf dem Schulgelände ein Baumlehrpfad eingerichtet, der in den kommenden Jahren schrittweise erweitert wird. Hierbei ist erfreulich, dass in diesem Projekt vor allem die jüngsten Schülerinnen und Schülern der Schule, die 5. und 6. Klassen, besonders aktiv sind.  

( Übersicht als pdf-Datei:   Praesentation_OBSBohmte_02.pdf  )

Mit dem zweiten Beitrag, der praktischen Gewässerökologie, baut die Oberschule ein Feld aus, in dem schon viele erfolgreiche Projekte stattgefunden haben. Die Untersuchung des schuleigenen Biotops, der Hunte und des Dümmers werden, so die Planungen, in naher Zukunft durch den Einsatz moderner Messinstrumenten und Datenloggern ergänzt, mit deren Hilfe sich positionsbezogene Umweltdaten gewinnen und speichern lassen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, ein lokales Umweltkataster mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Parametern aufzubauen, auf das im schulischen Unterricht (z.B. Naturwissenschaften und Erdkunde) zurückgegriffen werden kann.

Die Oberschule Bohmte ist wieder als Umweltschule im Projektzeitraum 2012 bis 2014 geehrt worden

Landeskoordinatorin Ursula von der Heyde, Schulleiter Clemens Brunsen, Niklas, Björn und Daniel mit Fachlehrer Lukas Breul, Regionalkoordinator Udo Borkenstein
Landeskoordinatorin Ursula von der Heyde, Schulleiter Clemens Brunsen, Niklas, Björn und Daniel mit Fachlehrer Lukas Breul, Regionalkoordinator Udo Borkenstein

Die Ehrung als Umweltschule in Europa ist das Ergebnis vieler guter Ideen und einer Menge Elan im Engagement für Umwelt- und Klimaschutz. So konnten Björn, Niklas und Daniel mit Lehrer Lukas Breul und Schulleiter Clemens Brunsen diese Auszeichnung erneut in Empfang nehmen. Am Donnerstag, den 25.09.2014 fand die Preisverleihung für den Projektzeitraum 2012 bis 2014 in der Jade-Hochschule in Wilhelmshaven statt. Damit trägt nun auch die neue Oberschule Bohmte den Titel „Umweltschule“, den bereits die Haupt- und Realschule insgesamt 7 mal erreichen konnte.

Thematisch legten sich die beteiligten Schüler/-innen auf insgesamt 3 Handlungsbereiche fest.
Thematisch legten sich die beteiligten Schüler/-innen auf insgesamt 3 Handlungsbereiche fest.



Allgemeine Informationen zum Projekt

"Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule " ist eine Ausschreibung der internationalen Stiftung für Umwelterziehung F.E.E. (Foundation for Environmental Education). Aktuell beteiligen sich inzwischen weltweit ca. 30.000 Schulen in mehr als 50 Staaten an dem Projekt.

Für Deutschland ist die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) Projektträger, acht Bundesländer sind beteiligt. Im Schuljahr 2013/2014 nehmen ca. 700 Schulen an der Ausschreibung teil, darunter 368 in Niedersachsen. Hier hat das Niedersächsische Kultusministerium die beteiligten Schulen in vier regionalen Netzwerken zusammen gefasst und Lehrkräfte mit der Regionalkoordination beauftragt.

Das Projekt zielt auf die Entwicklung umweltverträglicher Schulen und die Verankerung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in Curriculum und Schulleben.

Unabhängig von ihrer Ausgangssituation und ihrer Schulform können alle Schulen die begehrte Auszeichnung "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule " erhalten, wenn sie innerhalb der zweijährigen Projektzeit ein selbst entwickeltes Konzept zur Verbesserung ihrer Umweltverträglichkeit erfolgreich umsetzen konnten.

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