„Landesauszeichnung Sportfreundliche Schule“

Zweiter Stern für die Oberschule Bohmte

Handballerinnen in den neuen Schultrikots betrachten stolz das Zertifikat und das Schild mit dem zweiten Stern
Handballerinnen in den neuen Schultrikots betrachten stolz das Zertifikat und das Schild mit dem zweiten Stern
Ehrenamtlich für die OBS aktiv: Patrick Buchsbaum präsentiert mit Femke Bornhorn aus der ersten Handballdamen das neue Schild.
Ehrenamtlich für die OBS aktiv: Patrick Buchsbaum präsentiert mit Femke Bornhorn aus der ersten Handballdamen das neue Schild.

Sportfreundliche Schule bis zum Jahre 2018

Die Oberschule Bohmte wurde zum zweiten Mal vom Kultusministerium und dem Landessportbund mit dem Zertifikat „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet. Vom Jahre 2015 – 2018 darf sie sich weiterhin als „Sportfreundlich“ bezeichnen. In allen Kriterienbereichen erfüllte sie zu vollster Zufriedenheit den vom Kultusministerium und dem Landessportbund angesetzten Anspruch. Einen mehrseitigen Fragenkatalog, Erläuterungen und eine dicke Pressemappe schickte die Oberschule Bohmte im November zur Landesschulbehörde. Es waren die geforderten Bewerbungsunterlagen zur 2. Zertifizierung. 

Nachzuweisen waren:

  • der geforderte sportliche Schwerpunkt im Schulprogramm
  • eine hohe Anzahl von mit Leben gefüllten Kooperationen in verschiedenen Sportarten und unterschiedlichen Ansätzen (leistungsorientiert, integrativ, gesundheitsfördernd …)
  • Talentsichtungsmaßnahmen mit den Fachverbänden und Sportvereinen
  • eine regelmäßige Teilnahme am Sportabzeichen-Wettbewerb
  • Erfolge im weiblichen und männlichen Bereich, in verschiedenen Sportarten beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“
  • extra Sportveranstaltungen
  • angebotene Sport-AG`s im Nachmittagsprogramm
  • eine Verbesserung der Spielmöglichkeiten in den Pausen und im Übergang zum Nachmittagsunterricht 
  • die rege Teilnahme von Sportlehrkräften an Fortbildungen
  • Förderung einer gesunden Ernährung
  • die besondere Form der Anerkennung und damit verbundenen Präsentation von sportlichen Leistungen
  • die Einbeziehung von Schülern in das Konzept
  • Besonderheiten: Die Oberschule Bohmte konnte bei ihrer Bewerbung gleich eine ganze Reihe von sogenannten markanten Punkten anführen. Ins Auge fielen der Prüfungskommission sofort die Wichtigkeit des Neubaus einer Mensa und der damit verbundene Aspekt einer „Gesunden Ernährung“. Ebenso war der 1. Platz in Niedersachsen und die damit einhergehende Ehrung durch die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt in der Landeshauptstadt beim Sportabzeichenwettbewerb 2013 ein „Highlight“ in der Bewerbungsmappe. Eine Seltenheit ist auch, dass es eine Schule gleich in vier Sportarten bis ins Bezirksfinalturnier bei Jugend trainiert für Olympia schaffte. Die Oberschule Bohmte punktete vor allem auch durch die vielen kleinen zusätzlichen Sportevents, wie das Turnier im Rahmen des Frankreichaustausches, die schulinterne Fußball WM 2014
  • WM 2014 mit 33 Mannschaften, Jahrgangsturniere , die Einbindung der Schüler und die Unterstützung der Eltern in Organisation und Durchführung. Somit gab es für die hervorragenden Leistungen und das besondere Engagement in der Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen durch vielfältige Sport- und Fitnessangebote für die Oberschule in Bohmte zum zweiten Mal (= zweiter Stern) die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“.

Ehrenamtlich mit dem TV 01 Bohmte als Helfer in sportlichen Belangen aktiv und somit auch Mosaiksteine für die Zertifizierung der Schule:

Patrick Buchsbaum besuchte in der Orientierungsstufe diese Schule und kehrt aus Anlass des Kreisgruppenentscheid Jugend trainiert für Olympia Handball in die Sporthalle zurück. Die Verbundenheit sieht man seinem Gesicht an, gerne präsentiert er mit Femke Bornhorn aus der ersten Handballdamen das neue Schild (siehe Foto).

Konzept „Sportfreundliche Schule“

Das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund Niedersachsen haben am 03. November 2003 eine Kooperationsvereinbarung „Spitzensportstandort Niedersachsen gezielt fördern – Talentsichtung und Talentförderung in Zusammenarbeit von Schule und Verein“ unterzeichnet. In diesem Konzept wird die Aufgabe der Schule bei der Förderung von Sportlerinnen und Sportlern im Kindes- und Jugendalter dargelegt. Eliteschulen des Sports, Partnerschulen des Leistungssports und Sportfreundliche Schulen beschreiben das „Drei Säulen-Modell“ der Nachwuchsförderung in Niedersachsen. Während die Eliteschulen des Sports sowie die Partnerschulen des Leistungssports ausgewählten Kaderathletinnen und Kaderathleten optimierte Rahmenbedingungen bieten, um Leistungssport mit den schulischen Anforderungen zu vereinbaren, zeichnen sich Sportfreundliche Schulen durch vielfältige Angebote in Sport, Fitness und gesunder Ernährung für alle Schülerinnen und Schüler aus. Sie entwickeln Kernkompetenzen für den Sport und sichten Talente, die in Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Fachverbänden gefördert werden.

Zielsetzung
Mit der Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ sollen Schulen motiviert werden, Sport und Fitness in ihr Schulprogramm aufzunehmen und mit vielfältigen Bewegungsangeboten und gesunder Ernährung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Ferner möchten das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund Niedersachsen für ein sportfreundliches Klima an den Schulen werben und die Arbeit der Schulleitung, der Lehrkräfte sowie aller Personen würdigen, die sich in einer Schule für Sportlichkeit und Fitness der Kinder und Jugendlichen einsetzen.

Kriterien, die für die Landesauszeichnung erforderlich sind:

  • Der angestrebte sportliche Schwerpunkt muss Bestandteil des Schulprogramms sein und zur Profilbildung der Schule gehören,
  • Umsetzung des Kerncurriculums Sport in den schuleigenen Arbeitsplan,
  • Intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein oder Sportverband,
  • Talentsichtung und Talentförderung motorisch begabter Schülerinnen und Schüler,
  • Regelmäßige Teilnahme an Schulwettkämpfen (z.B. Sportabzeichen, Bundesjugendspiele, Jugend trainiert für Olympia), Vielfältige Angebote von Sportarbeitsgemeinschaften,
  • Durchführung des Schwimmunterrichts entsprechend den Vorgaben,
  • Erteilung des vorgesehenen Sportunterrichts gemäß Stundentafel
  • Bewegungsmöglichkeiten und Bewegungsangebote im Schulgebäude und auf dem Schulgelände,
  • Regelmäßige Teilnahme der Lehrkräfte/pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Fortbildungsmaßnahmen im Sport,
  • Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung, Sport und Gesundheit im Unterricht und in Projekten,
  • Gesundes Verpflegungs- und Getränkeangebot,
  • Anerkennungskultur für Leistungen und Engagement im Sportbereich,
  • Einbindung von Schülerinnen und Schülern in das Konzept „Sportfreundliche Schule“.



    Weitergehende Info: Sportfreundliche_Schule_Flyer_2011.pdf
Zum Seitenanfang springen