Zusatzpraktika

Metalltechnik- Ein Schnupperkurs bei der Firma Kesseböhmer

An zehn Nachmittagen probierten sich insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Bohmte bei der Kesseböhmer Beschlagsystem GmbH in Bad Essen Dalinghausen in Metallberufen aus. Mit der Hand und an verschiedenen Fräs- und Drehmaschinen wurde an den jeweiligen Arbeitstagen ein Trecker-Modell aus Metall erstellt. Angeleitet wurden die Schüler/innen hierbei von Auszubildende aus den dritten Lehrjahr unter der Aufsicht von Marvin Möhlmeier und Holger Meyer (Ausbilder und Ausbildungsleiter der Firma Kesseböhmer). 

Doch bevor handwerklich gearbeitet wurde, stand täglich eine kleine Theorieeinheit auf dem Programm. 

„Es ist immer wieder hervorragend, dass die Firma Kesseböhmer ihre Ausbildungswerkstatt an zehn Nachmittagen zur Verfügung stellt“, sagt Hubert Bensmann, Techniklehrer an der Oberschule Bohmte. „Dies gibt unseren Schüler/innen einen realistischen Eindruck darüber, welche Anforderungen heute an die Auszubildenden gestellt werden, und sie können sich mit Gleichaltrigen über den Ablauf einer Ausbildung austauschen.“  

„Erfreulich ist es, dass wir in diesem Jahr sehr viele Mädchen für dieses technische Zusatzpraktikum gewinnen konnten“ fügt Stefan Mietze (Sozialarbeiter zuständig für die Berufsorientierung an der OBS Bohmte) hinzu. 

Um die Nachhaltigkeit sicher zu stellen und den Lernerfolg zu dokumentieren, wurde am letzten Tag des Praktikums ein kleiner Abschlusstest geschrieben. 

Die Oberschule Bohmte bedankt sich recht herzlich bei der Firma Kesseböhmer für die langjährige Kooperation und dafür, dass dieses zusätzliche Praktikum jedes Jahr wieder zu Stande kommt und dies somit einen wichtigen Baustein der Berufsorientierung an der Oberschule Bohmte darstellt.

Impressionen aus der Ausbildungswerkstatt:

Zusatzpraktikum bei der Firma Kesseböhmer

Projektziele:

  1. Konfrontation mit der Arbeitswelt der Auszubildenden
  2. den Betrieb für den praxisnahen Erwerb von Qualifikationen und Erfahrungen nutzen
  3. den Schülerinnen und Schülern rechtzeitig ein klares Bild über die Anforderungen in der Berufswelt  aufzeigen
  4. die Lernortvernetzung zwischen Schule und Betrieb für die Berufsvorbereitung nutzen

     

Projektinhalte: 

Die Firma Kesseböhmer ist ein metallverarbeitender Industriebetrieb mit insgesamt 1400 Mitarbeitern und ca. 100 Auszubildende. Sie zählt zu den größten Arbeitgebern in unserer Region.

Es gibt seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Firma. Neben Betriebsbesichtigungen und dem 14-tägigen  Betriebspraktikum gibt es seit 2 Jahren eine weitere Form der Zusammenarbeit.

Für Schülergruppen (Jungen und Mädchen) des 9. Jahrganges stellt die Firma Kesseböhmer die Ausbildungswerkstatt der Schule zur Verfügung. Unter der Anleitung des Ausbildungsleiters und der Mitarbeit der Auszubildenden erleben die Schülerinnen und Schüler eine Arbeitswoche in einem Industriebetrieb. Sie arbeiten nach der Schulzeit am Vormittag in ihrer freien Zeit v. 13.30 Uhr - 16.30 Uhr an einer konkreten Werkaufgabe. 

Dieses Praktikum ist eine weitere Hilfe zur Berufsvorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler. Es gibt ihnen einen realistischen Eindruck darüber, welche Anforderungen heute an die Auszubildenden gestellt werden. Sie haben die Möglichkeit durch Ausprobieren und Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sich bewusster für aber auch gegen einen Beruf zu entscheiden.

Am Ende des einwöchigen Praktikums erfolgt mit den Schülerinnen und Schülern, den Auszubildenden, der Schulleitung und dem betreuenden Lehrer ein Abschlussgespräch. Von allen Teilnehmern wird dieses zusätzliche Praktikum durchweg positiv bewertet.

Bilder unten: Schüler/-innen und Ausbilder in der Ausbildungswerkstatt

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